Das Wetter
#11
Nach Wochen der tristen Bewölkung reißen die Himmel in den letzten Tagen zunehmend auf, und lassen vereinzelte Sonnenstunden zu. Hin und wieder kommen lauwarme Stürme auf, die abwechselnd für Nebel und regelrecht angenehme Frühlingstage zu sorgen wissen. Allerdings kommt die Kälte um die 3 bis 4 Grad Celsius stets zurück, und an vereinzelten Nächten speien die tumultgeladenen Himmel gar Eisregen und kurze Schneeschauer auf die Erde, um zumindest ein paar Bettler und Gossenkinder noch in den Tod zu reißen.
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#12
Diese Woche fallen die Temperatur erstmalig unter den Gefrierpunkt, Wässerchen gefrieren und Schnee fällt vom Himmel herab. Der Winter ist angekommen.
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#13
Ganz Amhran
Gegen Mittag des 9. Heuert setzt eine verdächtige Windstille ein, während der Himmel von undefinierten Wolkendecken bedeckt bleibt und die Welt in ein milde gelblich verfärbtes Licht taucht. Die Hitze kehrt zurück und nimmt zu, sodass besonders wetterfühlige Einwohner Amhrans ihre liebe Not mit dem begleitenden Kopfschmerz haben. Die Luft ächzt unter der Last der Wärme und des unvergossenen Regens, und keine Brise sorgt für Entlastung.
[Bild: _rainbowsheep.gif~c100]
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#14
Ravinsthal und Servano
Für die Gebiete Ravinsthal und Servano haben tägliche Temeparaturen zwischen 6 und 8 Grad. Nachts herrschen Temeperaturen von 2-4 Grad mit einem schweren Nebel der über beiden Lehen liegt. Es ist stark bewölkt.

Candaria
In Candaria liegen die Temperaturen tagsüber bei 4-5 Grad. Nachts liegen die Temperaturen bei 0 und 2 Grad. Aufgrund dauerhafter starker Winde tags und nachts gibt es keine Nebelbildung, obwohl auch hier die Luftfeuchtigkeit entsprechend hoch ist. Auch hier ist der Himmel stark bewölkt.

Ganz Amhran
Insgesamt zeigen sich die Spuren des baldigen Jahreszeitenwechsels auch dadurch, das die Bäume vermehrt ihr Laub verlieren.
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#15
Ganz Amhran
Über Nacht findet ein Temperatursturz statt, der seinesgleichen sucht und ein paar der überwinternden Vögel an den Ästen festfriert bis die Mittagssonne sie befreit. Dennoch, wo die Strahlen der vereinzelt durch eine zunehmend aufquellende Wolkendecke lugenden Sonne nicht hinreichen, da herrscht eine bitterliche Kälte vor die selbst lebendigere Bäche mit eisigen Krusten beglückt.
Nortgards Zwillingsgebirge ist der erste Landstrich, der den plötzlich einfallenden Schneesturm abbekommt; Wolken verschlingen die Gipfel und hüllen bald auch die Hänge und Schluchten in einen dichten Vorhang aus Flocken und Wind ein, als würde der Himmel den ganzen Berg verschlingen wollen. Trotz der Imposanz des Unwetters bewegt sich der Sturm jedoch nur langsam über den Kontinent, schiebt die schütteren Wolken im Süden des Landes zusammen und bringt den ersten Flockenfall über Servano und Candaria herunter, lange bevor der Sturm über das Binnenmeer gelangt. Lange dauert es jedoch nicht, und spätestens am Nachmittag des vierten Julmondes ist der Himmel schwarzgelb und von mahlenden Wolkenbergen bedeckt.
Der Winter ist da.
Gemeinhin macht die Bevölkerung Chronos und Taranis für den zwiegespaltenen Segen verantwortlich, allerdings brechen einige hitzige Diskussionen in schlagartig gut besuchten Tavernenschankräumen aus, denn, so die Mithrasgläubigen, immerhin hat Mithras sein Antlitz abgewandt sodass die sandfressenden Leichenschänder in seinem Schatten erfrieren mögen.

Servano
Während die Temperaturen in Servano knapp unter Null bleiben und ein frischer Wind die Flocken in Scheunen und Vordächer bläst, lässt der Nebel vom Hochgebirge zu Ravinsthal nur langsam ab. Es scheint fast, als würden die Wolken an den Gebirgszacken abgleiten und einer Lawine gleich weiter nach Süden rollen, aber mit diesem Strom setzt auch ein kräftiger Wind aus Nordosten ein und verstärkt den Schneefall noch.
Einige überraschte Bäume im Bauernwald und im Flüsterwald erliegen dem Schneebruch der plötzlichen Kaltwelle; an Feuerholz wird es die nächsten Tage wohl nicht mangeln.

Candaria
Während der Wintersturm auf Candaria zurollt, ziehen die Lüfte auch Stürme vom Meer aus an und bescheren dem sonst so milden Candarischen Wetter eine wenig willkommene Abwechslung: Ein Eissturm brüllt die Küste entlang und verziert nicht nur die Klippen, sondern auch Bäume und küstennahe Hauswände mit einer glänzenden, gefrorenen Schicht. Der Zusammenprall der Wetterfronten lässt die Temperatur im Küstenbereich auf -11 Grad fallen, während das Landesinnere in den zweifelhaften Genuss stark schwankender Temperaturen und den damit einhergehenden Schneeregenfällen kommt. So manches Pferd und so mancher Lastenochse bricht sich auf den plötzlich rutschig gewordenen Kopfsteinpflastern eine Gliedmaße, und undichte Dächer werden in diesen Tagen zu einer lebensbedrohlichen Gefahr.
Selbst die Indharimer scheinen vom Wetter überrascht - bis auf die hirnlos und ziellos herumwandernden Untoten hinter den Palisaden zeigt kaum einer sein Gesicht, und was in der Ferne an Palisadenmaterial gesehen wurde, verschwindet in den nächsten Tagen nach für nach in den Kaminen der besetzten Stadt Greifanger.

Ravinsthal
Das Zentralgebirge stellt sich als Fluch und Segen zugleich heraus, denn einerseits leitet es den Rumpf des Gewitters nach Süden und Südosten hin ab, andererseits führt der entstandene Sog zu einem Temperatursturz der den zuvor herrschenden Nebel in glänzende Eiskristalle bannt und dank des nur schütteren Schneefalls so mancher überwinternder Pflanze den Tod bringt. Nahe dem Zentralgebirge herrscht ein kräftiger, unangenehm beißender Wind und die Temperaturen pendeln sich auf -8 Grad ein. Schnee fällt erst, als der Kern des Schneesturmes im Süden Candarias ein paar Tage später aufs Meer hinaus rollt und die Windrichtung sich umwendet; dann bekommt Ravinsthal die kräftigen Reste der Wolken ab.
[Bild: _rainbowsheep.gif~c100]
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