Arx Obscura

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Meine Schaufel rammt sich in den Boden und ich schütten den Quarzsand in das Behältnis um ihn dann später zu schmelzen. Es ist recht düster, doch die Fackeln leisten etwas Licht. Eigentlich sollte ich schlafen, doch stehe ich hier und arbeite.

Mein Gesicht schmerzt, pulsiert regelrecht und meine Seite schmerzt ebenso.
Verfluchte Wegelagerer, mögen sie verflucht sein. Wobei bei ihrer Kleidung scheinen sie dies so oder so zu sein. Dennoch, das ist kein Grund jemande zu verprügeln und sein Pferd zu töten. Zum Glück fand man mich und brachte mich ins Heilerhaus. Zum Glück sind meine Wunde nicht so schlimm wie angenommen, ich konnte das Heilerhaus noch am gleichen Tag verlassen.

Zwar soll ich mich schonen, aber dies lässt mein Leben nicht zu. Ich habe so viele Schulden das ich kaum nachkomme, sie zu bezahlen. Doch das bekomme ich geregelt. Irgendwie. Aber ich bin dankbar, dankbar das man mich unterstützt.

Wie ein Schlag in den Sand. Ich muss meine Arbeit fertig bekommen. Wobei, ich möchte ihn fertig bekommen. Auch steht auf meiner gedanklichen Liste, einen Lehrer für das Feinwerk zu finden. Habe ich mir zuviel aufgebürdet? Felder, die Miene, das Kochen und dann noch das Handwerk? Dennoch die Leute brauchen dringend Handwerker und ich kann es? Immerhin tue ich das, was ich liebe. nämlich Dinger zu fertigen.

Doch wünschte ich mir, ab und an mal mit Anouk, Anabella und wem anderes in der Taverne zu sitzen und mir einen Schluck zu genehmigen. Einfach als Ausgleich. Doch scheinen alle schwer beschäftigt und wenn ich so nachdenke, fällt mir auf das ich Ana noch bitten muss, mir Jurtesäcke für das Mehl herzustellen. Villeicht kann ich sie mit etwas Flachs oder Hanf erfreuen?

Ich erwache aus meinen Gedanken, als mich der junge Hengst sanft anstupst. SIe blinze und muss lächeln, scheinbar hat er meine Gedanken gelesen und will mich etwas ablenken. Ich schiebe ihn einen Apfel ins Maul und kraule ihn kurz was mir ein sanftes Brummen einbringt. Ich habe ihn Justan getauft. Warum weiß ich nicht...
Der Auftrag muss fertig werden. Das waren Seylas Gedanken die sie dazu brachten in der Miene wieder einmal zu schuften. An sich hatte Flint gesagt, sie sollte es ruhig angehen lassen, doch ihr war die Arbeit einfach zu wichtig als das sie rumsitzen könnte. Immerhin wurde der Schmerz weniger, doch die Träume, die blieben.

Sie sah die Leichen, die Werwölfe und wie sie fiehl. Und sie war froh, das man sie nicht einfach hatte liegen lassen. Die Bilder würde sie so schnell nicht wieder los werden.

Und dieser Schumann! Als habe sie keine Manieren, sie hatte sehr wohl welche! Nur er durchbracht die Mauer ihrer Gelassenheit und Ruhe. Und das verwirrte sie ziemlich. Und es machte sie etwas nervös. Normalerweise konnte sie ruhig und freundlich bei den Kerlen sein, aber bei ihn? Nicht wirklich.

Verdammt, warum dachte sie nur über diesen eingebildeten Faske nach. Sie musste mehr arbeiten. So konzentrierte sie sich weiter, der Auftrag war wichtig und nur dieser. Ein Ziel.